Die Zeit vor dem Vorfall: alles, was einen Angriff verhindert oder seine Folgen begrenzt. Vorbeugen, vorbereiten, üben.
Die Zeit ab dem Vorfall: eindämmen, entscheiden, den Betrieb kontrolliert wieder anlaufen lassen.
EU-Richtlinie für Cybersicherheit, in Deutschland über das BSI-Gesetz umgesetzt. Sie verpflichtet viele mittelständische Unternehmen zu Schutzmaßnahmen, Meldungen bei Vorfällen und Schulungen der Geschäftsleitung.
Informationssicherheits-Managementsystem: feste Regeln, Rollen und Abläufe, mit denen ein Unternehmen seine Informationssicherheit dauerhaft steuert, zum Beispiel nach ISO 27001.
Business-Continuity-Managementsystem: feste Regeln, Rollen und Abläufe, damit kritische Prozesse bei einem Ausfall weiterlaufen oder schnell wieder anlaufen.
Business Continuity Management, auf Deutsch Notfallmanagement: Vorsorge, damit kritische Prozesse bei einem Ausfall weiterlaufen oder schnell wieder anlaufen.
Internationale Norm für Informationssicherheit. Sie beschreibt, wie ein ISMS aufgebaut wird. Unternehmen können sich danach zertifizieren lassen.
Leitfaden des BSI für das Notfallmanagement: wie ein Unternehmen Notfallvorsorge und Krisenmanagement aufbaut.
Gesetz über das BSI. Es setzt NIS-2 in Deutschland um und regelt, welche Unternehmen welche Pflichten haben.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die deutsche Cybersicherheitsbehörde. Dort melden NIS-2-pflichtige Unternehmen erhebliche Sicherheitsvorfälle.
Extended Detection and Response: Software, die Rechner, Konten und E-Mail gemeinsam überwacht und bei einem Angriff Alarm schlägt oder eingreift.
Security Operations Center: ein Team, das Rechner, Konten und Netzwerk laufend auf Angriffe überwacht und bei einem Alarm eingreift.
Die technische Reaktion auf einen Angriff: eindämmen, Spuren sichern, den Angreifer aussperren und die Systeme bereinigen.
Ein international anerkannter Rahmen des US-Standardisierungsinstituts, mit dem sich der Reifegrad der Sicherheit vergleichbar einordnen lässt.
US-Behörde für Cybersicherheit. Sie veröffentlicht frei verfügbare Empfehlungen, wie Systeme und Microsoft 365 sicher eingestellt werden.
Center for Internet Security: gemeinnützige Organisation mit frei verfügbaren Empfehlungen, wie Systeme sicher eingestellt werden.
Unsere Prüfung Ihrer Microsoft-365-Umgebung gegen Best Practice. Wir bekommen nur Lesezugriff und ändern nichts.
Kurz für Microsoft 365: E-Mail, Teams, Office und Dateiablage aus der Microsoft-Cloud.
Ihre eigene Microsoft-365-Umgebung: Postfächer, Teams, Dateien, Benutzerkonten und deren Sicherheitseinstellungen.
Die Benutzerverwaltung von Microsoft: Sie entscheidet, wer sich wo anmelden darf.
Die Schutzfunktionen von Microsoft für Rechner, Konten und E-Mail. Sie sind in vielen Lizenzen bereits enthalten, aber oft nicht vollständig eingerichtet.
Die Aufstellung, welche Folgen der Ausfall eines Prozesses hat, nach Stunden, Tagen und Wochen.
Recovery Time Objective: die Zeit, in der ein System nach einem Ausfall wieder laufen muss.
Recovery Point Objective: wie viele Daten höchstens verloren gehen dürfen, gemessen als Zeit seit der letzten Sicherung.
Maximum Tolerable Period of Disruption: die längste Ausfallzeit, die ein Prozess verkraftet, bevor der Schaden nicht mehr tragbar ist.
Abgleich zwischen Soll und Ist: Was verlangt der Maßstab, was ist bei Ihnen umgesetzt, wo sind Lücken?
Mobile Device Management: zentrale Verwaltung und Absicherung von Smartphones, Tablets und Laptops.
Sicherheitsprinzip: Kein Gerät und kein Konto gilt automatisch als vertrauenswürdig, jeder Zugriff wird einzeln geprüft.
Anmeldung mit Passwort und einem zweiten Nachweis, etwa einer App auf dem Handy. Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr.
Öffentliche Wissensdatenbank, die beschreibt, mit welchen Taktiken und Techniken Angreifer vorgehen.
Cyber Resilience Act: EU-Verordnung mit Sicherheitspflichten für Hersteller von Produkten mit Software.
Chief Information Security Officer: die Person, die im Unternehmen die Informationssicherheit verantwortet.
Prüfverfahren der Automobilindustrie für Informationssicherheit. Viele Hersteller verlangen es von ihren Zulieferern.
Virtueller Beauftragter: eine externe Person, die die Rolle des Sicherheits- und Notfallbeauftragten dauerhaft für Sie übernimmt, ohne neue Planstelle.
Erpressungssoftware: Sie verschlüsselt oder stiehlt Daten, damit die Angreifer Lösegeld fordern können.
Internetseiten, auf denen Angreifer gestohlene Firmendaten zeigen oder verkaufen, um Druck für eine Zahlung aufzubauen.
Gründliche Prüfung eines Unternehmens vor Kauf, Beteiligung oder Finanzierung, heute regelmäßig auch der IT-Sicherheit.
Feuerwehr-Dienstvorschrift 100. Sie beschreibt, wie die Feuerwehr Einsätze führt: im Kreislauf aus Lagefeststellung, Planung und Befehlsgebung.